Robo Wunderkind - Ein modularer Roboter für Kinder jeden Alters

 
 

Über Jahrzehnte hinweg haben sich zahlreiche Spielzeuge kaum oder gar nicht verändert. Das preisgekrönte Wiener Start-up-Unternehmen Robo Technologies macht es sich zur Aufgabe, die Spielzeugindustrie an moderne Anforderungen heranzuführen. Mädchen und Jungen sollen komplexe Robotertechnik schon im Kindergartenalter bedienen lernen. Mithilfe des knallbunten Roboterbausatzes "Robo Wunderkind" ist das spielend einfach.

Das Team, bestehend aus CEO Rustem Akishbekov, COO Anna Iarotska und CCO Yuri Levin ist davon überzeugt, wie wichtig es ist Kinder schon früh auf ihre digitale Umwelt vorzubereiten: „Ein gewisses technisches Grundverständnis ist in der heutigen Gesellschaft zur Kernkompetenz geworden. Wir wollen Robotik für jeden zugänglich machen.“

Der modulare Robo Wunderkind Bausatz macht dies möglich. Basis sind die verschiedenfarbigen Würfel, die zu allen möglichen Roboterkreationen ganz einfach zusammengesteckt werden können. „Das Prinzip ähnelt ganz normalen Bausteinen, in unseren Modulen steckt aber viel mehr“, so CEO Rustem Akishbekov. Diese zentralen Module enthalten einen leistungsstarken Prozessor, vier Gigabyte Speicher, Akku- und WLAN-Einheiten sowie Mikrofon und Lautsprecher. Andere tragen Motoren in sich, Ultraschallsensoren zur Abstandsmessung, Kameras, Bluetooth-Konnektivität und sogar Licht- oder Beschleunigungssensoren. Wem dies noch nicht genug ist, der kann durch spezielle mitgelieferte Adapter, seinen Robo mit Legosteinen™ aufhübschen. Den kreativen Möglichkeiten sind also nahezu keine Grenzen gesetzt.

Mittels einer intuitiven App kann man den Kreationen dann auf jedem Tablet oder Smartphone Leben einhauchen. „Wir haben eine spezielle Programmiersprache für Kinder entwickelt die auf visuellen Prinzipien basiert“, so Akishbekov, „diese ermöglicht es Kindern ab 5 Jahren schon ihre Roboter zu steuern.“ Die App erkennt, wie und aus welchen Komponenten die Konstruktion zusammengebaut ist, und schlägt mögliche Funktionen vor. Kinder brauchen dann nur aus diesen Funktionen auszuwählen. All jene, die aber schon über ein gewisses Programmier-Know-How verfügen, können auf andere Sprachoptionen wie Scratch oder Python zurückgreifen. So passt sich Robo den individuellen Bedürfnissen jedes Kindes an.

Auch die Zusammenarbeit mit Schulen auf der ganzen Welt ist für das Unternehmen ein zentrales Thema. "Robo Wunderkind passt zum Bildungstrend schon jüngeren Kindern grundlegende Konzepte des Programmierens näher zu bringen. Wir arbeiten auch bereits an einem Lehrplan." Getestet wurde Robo bereits im schulischen Umfeld in Berkeley, Kalifornien.
Weitere interessierte Schulen haben sich auch schon in Österreich angekündigt. 

Die Robo Technologies GmbH, mit Sitz in Wien und einer Niederlassung in San Francisco (USA), wurde 2013 von Rustem Akishbekov gegründet. Anna Iarotska und Yuri Levin ergänzten kurz danach die Unternehmensführung. Zusammen mit einem Team aus leidenschaftlichen Entwicklern und Designern haben die drei Gründer Robo Wunderkind in den vergangenen zwei Jahren aufgebaut.
2014 nahm das Start-up am weltweit ersten und größten Hardware Accelerator HAX teil. Die dort gesammelte Erfahrung verhalf Robo Technologies in kurzer Zeit zu mehreren Auszeichnungen, darunter dem “Roboter des Jahres“ Preis von Festo sowie dem „Austrian Startup of the Year 2015“ Award. Ende letzten Jahres reiste Team Robo nach Kalifornien um am renommierten TechCrunch San Francisco Startup Battlefield teilzunehmen.

Als Teil der internationalen Crowdfunding Plattform Kickstarter, konnte Robo Technologies seine Kampagne im letzten Jahr erfolgreich abschließen. Ursprünglich wurden 70.000 USDollar angepeilt, dank Unterstützern aus 58 Ländern wurden es letztendlich 246.000 Dollar.

Kickstarter Link: https://www.kickstarter.com/projects/startrobo/robo-wunderkind-aprogrammable-robot-for-kids-of-a

Robo Wunderkind ist momentan in drei verschiedenen Sets ab €179 erhältlich. Der Preis variiert je nach Anzahl und Funktion der Würfelmodule. Der Profibausatz enthält zum Beispiel schon eine Digitalkamera und einen Wettersensor. So kann jedes Kind zum Hobbymeteorologen werden und sogar mit seinen ersten Gehversuchen als Nachwuchsregisseur überraschen.